Eine Führungskraft, die mehrere Tage im Monat auf Dauer im Einsatz ist — statt eines befristeten Vollzeitmandats.
Geteilte Führungskraft (frz. "temps partagé") bezeichnet den Einsatz einer Führungskraft oder eines Fachexperten in einem Unternehmen mit begrenztem Zeitanteil — zum Beispiel 2 Tage pro Woche oder 6 Tage im Monat — wiederkehrend und über einen langen Zeitraum, mitunter ohne im Voraus festgelegtes Enddatum. Dieses Format ist üblich für Funktionen wie CFO, HR-Direktor oder industrielle Geschäftsführung in mittelständischen Unternehmen, deren Geschäftsvolumen keine Vollzeitstelle rechtfertigt.
Interim Management reagiert auf eine punktuelle Situation mit einem Enddatum: eine zu besetzende Vakanz, eine durchzuführende Transformation, eine zu lösende Krise. Die geteilte Führungskraft hingegen deckt einen strukturellen, wiederkehrenden Bedarf ab: Das Unternehmen benötigt dauerhaft eine Führungskompetenz, jedoch nicht in Vollzeit. Beide Formate können sich übrigens aneinanderreihen: Ein Interim-Mandat kann in eine geteilte Begleitung münden, sobald sich die Situation stabilisiert hat.
MT-Transition empfiehlt dieses Format, wenn die Anfangsdiagnose einen dauerhaften Bedarf statt einer Ausnahmesituation zeigt — ein Punkt, den wir bereits im ersten Gespräch mit einem Kunden klären.
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