Interim-Geschäftsführung: Definition

Eine angestellte Führungskraft mit befristetem Vertrag zur Besetzung einer vakanten Stelle — nicht zu verwechseln mit Interim Management.

Interim-Geschäftsführung bezeichnet die Praxis, dass ein Unternehmen eine Führungskraft mit befristetem Arbeitsvertrag beschäftigt, um eine vakante Führungsposition zu besetzen, bis eine dauerhafte Besetzung rekrutiert ist oder eine Übergangsphase durchlaufen wurde. Die Führungskraft ist dabei klassisch angestellt, mit einem normalen Unterordnungsverhältnis zum Unternehmen.

Der Unterschied zu Interim Management

Das ist der häufigste Verwechslungspunkt. Ein Interim Manager ist in der Regel kein klassischer Angestellter des Kundenunternehmens: Er wirkt im Rahmen eines Mandats, über eine Gesellschaft oder einen freiberuflichen Status, mit einem klar definierten Transformationsauftrag — nicht nur, um "die Stelle zu halten". Die klassische Interim-Geschäftsführung dagegen bildet den Rahmen eines gewöhnlichen Angestelltenverhältnisses ab, lediglich zeitlich befristet.

Wann Sie was wählen sollten

  • Interim-Geschäftsführung: Die Stelle muss lediglich besetzt bleiben, bis eine dauerhafte Rekrutierung abgeschlossen ist, ohne besonderes Transformationsziel
  • Interim Management: Die Situation erfordert ein klares Veränderungsmandat — Restrukturierung, Sanierung, Post-Merger-Integration, Aufbau einer neuen Organisation

In der Praxis werden beide Begriffe in der Umgangssprache manchmal synonym verwendet — MT-Transition positioniert seine Mandate auf den zweiten Fall: ein Transformationsmandat mit messbarem Ziel.

Eine konkrete Frage zu diesem Thema?

Rückruf innerhalb von 2 Stunden (werktags). Sie sprechen mit einem Industrieexperten, nicht mit einem Vertriebsmitarbeiter.

☎ +33 6 59 15 73 54 Rückruf anfordern

Ein konkreter Bedarf? Sprechen wir noch heute darüber.

☎ Anrufen — +33 6 59 15 73 54 Meinen Bedarf beschreiben

Rückruf innerhalb von 2 Std. · 3 gezielte Profile innerhalb von 72 Std. · 100 % Industrie