Der durchschnittliche Tagessatz ist die Standard-Abrechnungseinheit im Interim Management — so wird er berechnet und was er umfasst.
Der Tagessatz (frz. TJM — Taux Journalier Moyen) ist der Betrag, den ein Interim Manager für einen Einsatztag in Rechnung stellt. Er ist die Referenzeinheit bei der Abrechnung nach Aufwand: Die Gesamtkosten eines Mandats ergeben sich aus dem Tagessatz multipliziert mit der Anzahl der geleisteten Arbeitstage.
Der Tagessatz ist nicht direkt mit einem Bruttotagesgehalt vergleichbar: Er beinhaltet Kosten, die das Kundenunternehmen nicht separat tragen muss (Sozialabgaben, Verwaltungsaufwand, Versicherung) sowie die Marge des Managers oder der abrechnenden Struktur. Es handelt sich um einen Komplettpreis, ohne die Nebenkosten einer Festanstellung (Arbeitgeberbeiträge, Abfindungen, Recruiting-Kosten).
In Frankreich liegt der Tagessatz eines industriellen Interim Managers in der Regel zwischen 800 € und 2.800 €, abhängig vom Verantwortungsniveau, der Komplexität der Branche und der Dringlichkeit des Mandats. Die Details der Faktoren, die diesen Betrag beeinflussen (Hierarchieebene, Branche, Dringlichkeit, Standort), sind auf unserer Seite zur Vergütung von Interim Managern aufgeführt.
Der Tagessatz variiert grundsätzlich nicht mit der Gesamtdauer des Mandats — anders als bei anderen Dienstleistungen, bei denen ein größeres Volumen den Einheitspreis senkt. Er bleibt vom ersten bis zum letzten Tag stabil, was die Budgetplanung für den Kunden erleichtert.
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